Startschuss für den Carbage Run 2018!

In diesem Blogpost möchte ich euch beim Lesen in die selbe Stimmung bringen, die wir während des Carbage Run hatten. Darum habe ich eine spezielle Spotify-Playlist für euch erstellt. Shuffle & Repeat, mehr haben wir auf dem Run nicht gehört…

Moin.

Ohne Kaffee geht hier nix! Wer schon früh aufstehen muss, darf sich wenigstens mit Koffein zudröhnen. Denn wach und aufmerksam wollten wir bei der erwarteten Ansprache um 8:00 sein.

Aus dem Lautsprecher von PT Performance dröhnten, pünktlich wie ein Uhrwerk, die Vengaboys!
Boom, Boom, Boom, Boom!! Yep, danke, jetzt bin ich wach.

Nachdem wir uns dann morgendlich fertiggemacht haben, begaben wir uns nach vorne.

Etwas überpünktlich, haben wir uns entschieden noch eine kleine Runde über und um den Platz zu drehen.

Dass es einige Teams mit dem Richtwert 500€ nicht so ernst genommen haben, fand ich übrigens völlig okay.
Es gibt den Einen oder Anderen, dem das nicht so gefallen hat. Aber ganz ehrlich, es ist kein wirklicher Wettbewerb. Der Großteil hat mitgemacht, weil es einen riesigen Spaß macht!

Start! Und.. äh.. die Ansprache?!

Beim Carbage Run 2017 versammelte die Crew alle Teammitglieder vor einem Pavillon und hielt eine kleine, aber feine Ansprache. Die Stimmung war grandios! Konfetti-Kanonen schossen die Laune in die Höhe!

Aber dieses Jahr? Fehlanzeige. Sehr schade.

Nunja… Der Startschuss ist wohl dieses Jahr etwas leiser gefallen. Also begaben wir uns zu unseren Carbage Run Vehikeln.

Die Temperaturen stiegen schon leicht über 25 Grad Celsius, also musste gelegentlich für Abkühlung gesorgt werden. Unki Performance und Benzinfieber waren hervorragend ausgestattet mit großkalibrigen Wasserpistolen.

 

Aufgaben? Was für Aufgaben?

Nachdem wir nun erst mal frisch aufgetankt hatten, ging es auf die vorgeschriebene Route. Natürlich haben wir an diesem Morgen mit dem Routen-Plan auch Aufgaben bekommen. Aber davon dürfen wir natürlich nichts schreiben.

Wir würden in Teufels Küche kommen, wenn jemand herausfinden würde, was die Crew für Aufgaben in Petto hat.

Aber zum Glück ist dieser Blogpost nur dazu da, um euch die schöne Landschaft zu zeigen, die wir durchfuhren.

Hier werden mit Sicherheit keine Aufgaben gezeigt.

Versprochen!

Aber die Aussicht war schon geil, und das direkt zu Beginn.

Es ging also für den Montag durch die Schweiz mit dem Etappenziel in Frankreich. Das erste Camp befand sich ein paar Kilometer nördlich von Lyon. Das waren laut Streckenbeschreibung ca. 550 Kilometer / 9 Stunden Fahrzeit (ohne Stops).
Eine ganz schöne Strecke, wenn man bedenkt, dass wir den Großteil über Landstraßen fuhren.

Also: Auf die Pferdchen und los! Wir entschieden uns für die lange Strecke. Die kurze Strecke gab uns laut Beschreibung nur einen zeitlichen Vorteil von einer Stunde und 30 Kilometern.

Hallo Schweiz!

Ruckzuck erreichten wir die erste Grenze!

… was natürlich auch direkt abgehakt wurde!

Ihr fragt euch vielleicht, was diese Knüppelköppe an einem Bahnhof machen? Was wir da wollten? Ganz einfach. Die zweite Aufgabe erledigen!

Ich kann soviel verraten: Man sollte ein Selbstportrait von sich anfertigen auf der ganz bestimmt keine Bahnhofs-Uhr abgebildet ist, die auch erst gar nicht genau Punkt 12 anzeigen sollte. Wirklich nicht.

Es fing einige Zeit später an interessant zu werden. Wir erreichten Serpentinen! Yes! Und die neuen Reifen fühlten sich so gut dabei an!

Die wohl ungewöhnlichste Fahrzeugschlange seit Jahren in der Schweiz. Diesen Eindruck machten die Herren Bauarbeiter, als wir (natürlich, was sonst) unter Sirenenlärm und Vengaboys an ihnen vorbeizogen. Wunder schön.

Wichtig bei dem Carbage Run: Immer für genügend Nährstoffe für den Körper sorgen. Bei den tropischen Temperaturen hätte man schnell zusammenklappen können!

Hier zu sehen ist einer der Gründe, weshalb wir am Carbage Run 2018 teilgenommen haben. Diese wunderschönen Landschaften. Diese traumhaften Ausblicke.

Bei einem kurzen Stop an einer kleinen Tankstelle mit Werkstatt füllten und entleerten wir unsere Tanks bevor es weiter ging.

Ein gutes Zeichen, wenn man andere Runner sieht. Wir waren also auf dem richtigen Weg!

Schön war es, das zu diesem Zeitpunkt noch kein Fahrzeug schlapp gemacht hat! Alles lief tadellos.

Nach diesem hübschen Tal folgte ein kurzes Waldstück, worauf dann ein sehr seltener und ungewöhnlicher Baum von uns gefunden wurde.

Der stammt eigentlich aus dem Schilderwald… Okay, der war schlecht…

Es näherte sich so langsam der Abend und wir hatten noch ein gutes Stück zu fahren.

Letztendlich befanden wir uns immer noch in der (französischen) Schweiz. Wir hatten eigentlich geplant, vor dem Sonnenuntergang im Camp zu sein.

Endlich in Frankreich

Nach einer Weile überschritten wir unsere zweite Grenze und befanden uns in Frankreich.

In Frankreich gab es die gleichen verampelten Serpentinen-Baustellen wie in der Schweiz. Zeit für ein Gruppenfoto! Cheeeeese!

Mit der Zeit ließ so langsam die Konzentration nach und ich übergab das Steuer.

Ich frage mich was die französische Presse wohl über die vielen verrückten Autos geschrieben hat, die in den Bergdörfern so einen wunderschönen Lärm veranstaltet haben.

Die Sonne verzog sich schon hinter den Bergen.

Es war nicht mehr sehr weit, dafür wurde es immer schneller dunkel. Wir waren müde und freuten uns auf’s Camp.

Die letzte Ampel vor dem ersten Etappenziel!

Uuuuund geschafft! Die erste Etappe war gemeistert!

 

Die Lust zu Kochen verließ und in Anbetracht der Zeit. So entschlossen wir uns die angebotene Pizza zu probieren.

Ich gebe euch einen guten Rat. Probiert in Frankreich keine Pizza. Das war die teuerste und gleichzeitig schlechteste Pizza, die wir je gegessen haben. Das hat man davon, wenn man nicht selber kocht.

Gestärkt gingen wir frühzeitig schlafen, um uns voller Energie auf die zweite Etappe zu stürzen!

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