Classic Remise Düsseldorf – Herbstfest 2018

So kann es kommen. Man arbeitet so viel, dass man nicht mehr zum Bloggen kommt. Viel zu lange ist es her, dass ich hier ein paar Worte und Bilder loswerden konnte.
Darum möchte ich euch hier meinen Besuch des Classic Remise Herbstfestes 2018 nicht vorenthalten.

Gleich bei Ankunft und Parkplatzsuche erblickte ich schon viele schöne Old- und Youngtimer. Doch kurz nach dem Betreten des Grundstücks der Classic Remise wusste ich nicht, was ich zuerst fotografieren sollte.

So entschied ich mich für diesen wunderschön umgesetzten Renault Alpine A310. Auch wenn ich kein großer Freund französischer Autokunst bin, hat es mir der Alpine wirklich angetan.

Mit viel Liebe zum Detail und kleineren Finessen aus dem Motorsportbereich wurde dieses Modell verfeinert.

Wie dieser „Alpine Fun Meter“. Der passt hervorragend!

Wie wohl dieses hübsch verpackte Kraftwerk seine Melodien im Cockpit erschallen lässt…

Vorne und hinten verbreitert macht er schon einen enormen Unterschied zum originalen Alpine.

Der Alpin war schon mal ein kleines Highlight für mich. Auf diesen Style stehe ich bekanntlich total.

Es ging nach dieser netten Begegnung erst mal weiter auf dem Außengelände. Hier gab es noch viel zu sehen.

Vorbei an Capris, Audis und E-Types…

Renault 5. Ein Leichtgewicht.

Auch für die Freunde amerikanischer Autos war etwas zu sehen.

Schön gemacht! Der Patina Look mit Airbrush und Chromfelgen.

Was genau DAS für ein Fabrikat ist, konnte ich leider nicht mehr herausfinden. Vielleicht kann mir da ein Leser weiterhelfen?

Auffällig! Ein SEHR amerikanischer Camaro.

Mit viel Liebe und Politur gelingen einem solche Kunstwerke, wie dieser schöne Motorraum des Camaros.

Noch ein Franzose! An diesem Alpine A110 konnte ich ebenfalls nicht vorbei gehen, ohne Fotos zu machen.
Er erinnert mich irgendwie immer an den Karman-Ghia.

Nun ist erst mal genug mit französischen Autos.

Hier eine wunderschöne Datsun Fairlady Z.

Ich liebe aufgenietete Kotflügelverbreiterungen. Egal ob auf neuen Fahrzeugen oder Oldtimern.

Die Markenvielfalt bei der Classic Remise ist wirklich erstaunlich.

Man beachte, dass diese Fahrzeuge nur im Außenbereich zu sehen sind, im Inneneren der Classic Remise verbergen sich noch ganz andere Schätze.

Das nächste Fahrzeug aus dem Süden Europas. Detomaso Pantera. Der Name klingt wie eine Metal Band aus den 70ern…

… und genau so tritt dieser Wagen auf. Mit einem V8 Mittelmotor und Heckantrieb mach die Kisten einen höllischen Spaß!

In schwarzem Lack ist das Auftreten nochmals düsterer. Genau mein Ding.

Freude kam auch bei diesem RX-7 auf. Leider baut Mazda keinen Nachfolger mehr.

Der einzigartige Klang, die Drehfreudigkeit und die Power machen die Wankelmotoren von Mazda zu einer großartigen Bereicherung der Automobilkunst.

Fast hätte ich einmal so einen RX-7 FC als Coupe erworben. Schade, dass nichts daraus geworden ist.

Ich denke, ein Wankelmotor hätte mein Leben bereichert. Nun gut, im Moment bin ich ja im Bann der Vierzylinder gefangen.

Wo wir grade beim Thema sind, dieser Scirocco hier ist was feines.

Gerne hätte ich einen in meiner Sammlung.

Diese Silhouette ist einfach einzigartig.

Wo wir grade bei den deutschen Automanufakturen sind.

Da habe ich doch einen hübschen BMW vor die Linse bekommen.

3.0 „Coupé Sport Leichtbau“ – Eines der schönsten Modelle aus München.

Manchmal gibt es diese Momente an denen man denk, man hätte die perfekte Fahrzeug-Farb-Kombination gesehen.
So geschah es mir auf der Classic Remise mit diesem Chevy Bel Air.

Die Farbe ist absolut stimmig mit der Form der Karosse.

Die Chrom-Teile ergänzen den Kontrast perfekt.

Es wurde Zeit, die heiligen Hallen zu betreten und dort nach klassischen Highlights zu schauen.
Wie erhofft, musste ich nicht lange warten.

Mein Herz ging auf, als ich diesen Porsche 911er sah. Genauer gesagt ist es ein 911er SC-RS Typ 954.

Tuning, wie es im Buche steht. Leichtbau auf knapp unter einer Tonne mit GFK und Kevlar Teilen.

Verbreiterungen an allen Kotflügeln aus Blech vom 930 Turbo.

In ihm tanzt ein 3,5l Boxermotor mit rund 340PS und 340 Nm.

Bei diesem Gewicht ist das alles andere als eine Spaßbremse!

Oh, was würde ich für so einen Wagen geben…

Dieser 911er ist einfach stimmig in allen Kategorien. Gar keine Frage. Nun müsste man nur ein bis zwei Eigentumswohnungen verkaufen, dann könnte man sich diesen hier leisten.

Weit mehr müsste man für diesen Ferrari bezahlen.

Es gab Zeiten in denen Lamborghini richtige Offroader gebaut hat. Auch diese sind unbezahlbar.

Ah, endlich wieder ein Fahrzeug, welches auch Artgerecht gehalten wird.

Dieser Porsche 968 SC fuhr zuletzt bei der RCN mit.

Überaus stimmig finde ich die gelb-schwarz Kombination.

Praktisch, mit verstellbarem Spoiler.

Ich sage es so oft: Ein Racecar ist ist immer ein Showcar, doch ein Showcar ist selten ein Racecar.

Wieder draußen angekommen fand ich mich bei einem Audi-Club wieder.

Deren Liebe zu den Ur-Quattros ist unverkennbar.

Ganz ohne die große Anzahl von Fahrassistenzsystemen, die heutztage normal ist, funktionierten die Quattros einfach überall.

Schnee, Matsch, Schotter, Asphalt, die Lieblings-Landstraße auf dem Heimweg, Rennstrecken rund um den Globus.
Egal wo. Der Quattro funktioniert.

Wieder eines, der selteneren Fahrzeuge. Der Ford GT40.

Ich beschreibe es mal so: Man hörte ihn erst, dann sah man ihn.

Ob dieser wohl auch artgerecht auf Rennstrecken gehalten wird?

Bezahlbare Autos gab es auch zu sehen.

Natürlich mit kleineren Leistungssteigerungen.

Ähm, ja, definitiv ein Ferrari. Definitiv.

Glücklicherweise lief ich der Fairlady wieder über den Weg. So konnte ich noch mal einen Blick auf sie werfen.

Kurz gesagt, ein Traum.

Nur die Farbe wäre mir zu unauffällig. 😉

Hier kam mir doch wirklich dieser eine Porsche vor die Linse, den ich zuletzt 2014 im Neandertal erblickt habe.

Formschön und effektiv. So muss das.

So selten, wie sie auch sein mögen, man muss nur zum richtigen Ort, zur richtigen Zeit kommen. Noch eine Fairlady Z, mehr original gehalten.

Aber keineswegs uninteressanter.

Das war mein Besuch auf dem Classic Remise Herbstfest 2018.

Ich freue mich darauf endlich wieder mehr schreiben zu können in 2019. Es gibt wieder viel zu erzählen!

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