Carbage Run: Auf nach Polen!

Nach einer gut durchschlafenen Nacht und der damit positiv ausgefallenen Probeübernachtung im Survival-Audi hieß es: Fertig machen und Packen, der Carbage Run beginnt!

Thema Brokkoli - Sogar selbstgebaute Spiegel- und Schlüsselanhänger aus Holz mit an Bord
Thema Brokkoli – Sogar selbstgebaute Spiegel- und Schlüsselanhänger aus Holz mit an Bord

Wir hatten es zeitlich leider nicht auf die Kette bekommen, vor dem Run im Audi zu schlafen. Wir wussten also nicht, ob es überhaupt funktioniert. Erstaunlicherweise war es wirklich gut! Lattenrost und Matratze machten einen guten Job.

Es hieß also: Aufräumen, zusammenpacken, Zähne putzen, kurz Wasser ins Gesicht schütten und auf zum Startpunkt!
Auf dem Weg dahin traf man natürlich schon den einen oder anderen Mitstreiter.

Einer von vielen Volvos beim Carbage Run
Einer von vielen Volvos beim Carbage Run

Nur noch wenige Minuten

Immer mehr verrückte Fahrzeuge und deren Teammitglieder tauchten auf. Die Teilnehmer waren auch äußerst kreativ!
Von Bobby-Car und Ghostbusters-Look über Iron-Man zum Rat-Look bis hin zum Fellbezug innen und außen war alles, wirklich alles dabei. Sogar Ein Volvo im Kinderschokolade-Style.

Um 9:00 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer neben der Ausfahrt an der „Bühne“ für ein kurzes Briefing.

Kurz darauf ging es direkt los! Schnell zum Auto, Aufsatteln, Anlassen und…

… Stau. Gute 30 Minuten dauerte es, bis das komplette Feld geräumt war. In der Wartezeit konnte ich noch mal über den Platz laufen und Fotos machen.

Beim nächsten Mal haben wir auch so eine Wassereinspritzung im Auspuff…
Schnell musste ich aber zum Auto zurück, denn es ging vorwärts. Die Aufgaben- und Routen-Zettel wurden am Ausgang verteilt.

Ab Hier beginnt der Carbage Run offiziell
Ab Hier beginnt der Carbage Run offiziell

Erster Stop, Sächsische Schweiz

Auf der Karte, die uns ausgehändigt wurde, konnte man neben der vorgeschlagenen Route auch Sehenswürdigkeiten entdecken, die auf dem Weg liegen. Eines dieser Orte war die Sächsische Schweiz.

Der Aufstieg zu diesem Aussichtspunkt war ein wenig anstrengend. Belohnt wurden wir dafür mit einem wunderschönen Ausblick.

Lange konnten wir diesen aber nicht genießen, wir mussten los und hatten noch einige Kilometer durch zwei Länder vor uns.

Also ging es zurück zu den Autos und auf den Weg zur Tschechischen Grenze.

Herzlichen Glückwunsch zum Jubilat!
Herzlichen Glückwunsch zum Jubilat!

 

Zwischendurch hatte der Audi noch Geburtstag. Happy 300k!

Kurz darauf passierten wir die Grenze und haben das zweite Land auf der Route erreicht.
Ein wunderschöner Bergpass lag auf der Route.

Das Auto lief perfekt. Der 2,6 Liter V6 Motor zog den A6 die engen Straßen hinauf und der Quattro-Antrieb machte sich schon positiv bemerkbar. Da dieser Wagen mein erster Allrad ist, hatte ich vorher noch keine wirkliche Erfahrung damit machen können.

Willkommen in Polen!
Willkommen in Polen!

Hinter dem Berg und einigen Dörfern und kleinen Städten hatten wir es über die zweite Grenze geschafft. Wir waren nun in Polen. Nicht mehr sehr weit und wir sind am ersten Etappenziel!

Nach ein paar hundert Kilometern hatten wir es endlich geschafft. Erstes Ziel war ein Sportflughafen in Kattowitz.
Direkt nach dem Eintreffen wurde das Camp für die Nacht aufgebaut und gekocht um sich gestärkt ins Bettfallen zu lassen.

Der erste Tag war aufregend und lang. Doch wir hatten noch knapp 2000 km vor uns. Und die hatten es in sich.

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