Carfreitag am Nürburgring – Durch mein Objektiv – Teil 1

Jedes Jahr am Karfreitag herrscht am Nürburgring absoluter Ausnahmezustand. Mehr als 20.000 Menschen im Benzinfieber haben sich rund um den Nürburgring und der Nordschleife versammelt um gemeinsam den „Carfreitag“ zu feiern. Ich war einer davon und zeige euch den Carfreitag durch mein Objektiv.

Shell Tankstelle in Mettmann - auf dem Weg zum Carfreitag am Nürburgring - Kurz vor 4:00 morgens
Shell Tankstelle in Mettmann – auf dem Weg zum Carfreitag am Nürburgring – Kurz vor 4:00 morgens

Früh aufstehen am Carfreitag

Der Wecker klingelt um 3:05 morgens. Einer aus der Whatsapp-Gruppe fand es besser, so früh wie möglich da zu sein, um noch einen Parkplatz zu bekommen. Naja, das ist zwar so gar nicht meine Zeit, aber was soll’s.
Natürlich möchte ich Stilgerecht anreisen. Also ab aufs Motorrad, schnell in die Werkstatt, das frischlackierte und zusammengebaute Ringtool herausgeholt und wieder nach Hause.

Kameras, check. Objektive, check. GoPro, check. Speicherkarten, Akkus, Putztücher, Lens-Pen, Visitenkarten, check.

Meine Verlobte hat mir in der Zeit, in der ich kurz weg war einen Beutel mit Essen, Trinken und einen großen, starken Kaffee im Thermobecher fertiggemacht. Sie ist einfach das Beste, was mir passieren konnte.

Alle wichtigen Utensilien waren gepackt. Also ab zum Auto, Sachen verstauen, einen großen Schluck Kaffee trinken und los geht’s.
Der erste Treffpunkt war die Shell Tankstelle in Mettmann. Dort wartete schon der ungeduldige Pöbel auf mich.
VW Golf GTI Edition 35, Golf 2 G60, Golf 2 16V Turbo und mein VW Polo G40 bewegten sich wenig später auf die Autobahn A3 Richtung Köln um zum zweiten Treffpunkt zu kommen. Ohligser Heide. Dort wartend hörte man aus einiger Entfernung einen brüllenden und knallenden 5 Zylinder. Da kam Gisela. Ein Audi RS3 in einem traumhaften Grau.

Auf dem Weh zum Streckenabschnitt Hohe Acht am Nürburgring
Auf dem Weg zum Streckenabschnitt „Hohe Acht“ am Nürburgring

Kurz Kaffee-Nachschub geholt, ging es weiter Richtung Nürburgring.
Angekommen an der Zufahrt zur Nordschleife entschieden wir uns Richtung „Hohe Acht“ zu bewegen, um mehr von der Strecke sehen zu können.

Unvergessliches Naturschauspiel

Am Parkplatz zur „Hohen Acht“ angekommen, sammelten wir uns und machen uns auf den Weg zur Nordschleife. Natürlich nicht ohne Navigation, die uns darüber informierte, dass uns ca. 40 Minuten Fußweg bevorstand.

Morgenstund hat Gold im Mund - Auf dem Weg zum Streckenabschnitt Hohe Acht am Nürburgring - Carfreitag - Ungefähr 7:00 Morgens
Morgenstund hat Gold im Mund – Auf dem Weg zum Streckenabschnitt „Hohe Acht“ am Nürburgring – Carfreitag – Kurz vor 7:00 Morgens

Was mir persönlich noch nie aufgefallen ist, ist die Schönheit der Natur, die sich zu so ungewöhnlichen Uhrzeiten uns Auto Enthusiasten offenbart und ganz speziell mich in ihren Bann zieht. Diese ruhige Atmosphäre mitten im Wald.
500 Meter weiter fahren Touristenfahrer später um ihre persönlichen Bestzeiten. Aber um die Zeit noch nicht. Die Zufahrt öffnet erst in mehr als einer Stunde.

Hohe Acht

Endlich angekommen, nach einem langen Fußmarsch, befanden wir uns an der „Hohen Acht“, dem höchsten Punkt an der Nordschleife.
Hier fanden wir Zelte vor. Einige Gruppen von Enthusiasten konnten wohl nicht früh genug hier sein.
Oder sie wollten sich den Weg vom Parkplatz bis zur Strecke ersparen.
Wie auch immer, von mir ein großes RESPEKT! In der Nacht ging es unter den Gefrierpunkt, was nicht jeder mitmacht.

Die Nordschleife öffnet

Das erste Auto auf der Nordschleife am Carfreitag - Ein E36
Das erste Auto auf der Nordschleife am Carfreitag – Ein E36

Was war das für ein Geräusch? Das kann nur eins bedeuten… Die Zufahrt zur Nordschleife ist offen und die zahlreich angereisten Touristenfahrer können ihre Runden abarbeiten.
Das erste Auto auf dem Ring war ein zinnoberroter E36. Das Ringtool überhaupt.

Somit hat es sich schon einmal gelohnt so früh aufzustehen und diese Wegstrecke zur „Hohen Acht“ zu bewältigen.

In meinem nächsten Beitrag geht es mit dem Carfreitag-Erlebnis weiter.

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