Aufbau-Story: Der Survival-Audi – Teil 1

Wie schon in einem vorherigen Beitrag angekündigt, wird Benzinfieber mit einem eigenem Team beim Carbage Run: Edition 2017 dabei sein.
In dieser Beitragsreihe möchte ich euch unser Transport- und Übernachtungsgerät etwas näher bringen.

Unser selbstgebauter Survival-Audi

Ich selbst war bisher kein allzu großer Freund der Audi Fahrzeuge. Das Design hat mich nicht angesprochen und die Preise waren auch etwas zu hoch. Jedenfalls bei den jüngeren Modellen.
Doch jetzt sind wir in dem Besitz eines wundervollen Audi A6 Quattro Avant von 1995 mit dem super robusten 2,6l V6 Motor mit 150PS. Grade eingelaufen mit knapp 300.000 Kilometern auf der Uhr. Und ich muss sagen, der Wagen ist klasse!

Nun ja, ein paar Mängel mussten wir beseitigen, bevor er wieder straßentauglich wurde. Für 500€ bekommt man eben keinen Neuwagen.

Vor verschlossenen Türen

Türschlösser öffnen, radikale Methode - ©Benzinfieber.de
Türschlösser öffnen, radikale Methode – ©Benzinfieber.de

Um sicherzustellen, dass der A6 den Roadtrip durch Osteuropa und wieder zurück überlebt, musste er auf Herz und Nieren überprüft und getestet werden. Einer der ersten Fehler, die auftraten und beseitigt werden mussten, waren die nicht funktionierenden Türschlösser. Ziemlich lästig, wenn man die Tür zuschlägt, und sie einfach wieder auf geht.

Grund dafür war sehr viel Rost an den Hebelchen und Mechanismen an den Türschlössern. Am schlimmsten hat es das Schloss vorne rechts getroffen, in dem ein Hebel abgerostet ist, der für die Öffnung zuständig war. Kurzerhand war die einzige Möglichkeit die Türe noch zu öffnen, sich den Weg von außen nach innen durch zu schneiden.

Natürlich kann man ein solch hässliches Loch nicht einfach so lassen. Man sollte das schon vernünftig verschließen und selbstverständlich lackieren. Das haben wir auch getan. So in etwa…

Perfektes Ergebnis. Fast spurenlos! - ©Benzinfieber.de
Perfektes Ergebnis. Fast spurenlos! – ©Benzinfieber.de

Nächste Baustelle: Die Kupplung

Eine größere Baustelle am Survival-Audi war die Kupplung. Wer schon einmal an einem Allrad-Auto einen Kupplungs-Satz erneuert hat, weiß wovon ich rede. Viel Schrauberei und ein langes, schweres Getriebe.
Da die Kupplung aber begann durchzurutschen, musste sie getauscht werden.

©Benzinfieber.de
©Benzinfieber.de

Nach ein paar Stunden lag das Getriebe schon auf dem Boden, schneller als eigentlich vermutet. Bei dem Alter und der Laufleistung haben wir mit mehr abgerissenen oder rundgedrehten Schrauben gerechnet. Im Endeffekt war es nur ein Auspuff-Bolzen, der getauscht werden musste, mehr nicht. Guter Schnitt für so einen alten Hobel!

Das alte Zwei-Massen-Schwungrad blieb verbaut, da es noch völlig in Ordnung war. Ein Austauschteil wäre darüber hinaus zu teuer gewesen und hätte das Budget gesprengt.

Das Schwungrad blieb drin ©Benzinfieber.de
Das Schwungrad blieb drin ©Benzinfieber.de

Die Technik ist somit wieder auf Vordermann gebracht und gewappnet für die Tour!
Im nächsten Teil geht es um den Innenausbau. Wie würdet Ihr euer Survival-Auto umbauen?

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